Das Schreiben ist für mich nicht optional 

Wie Worte meine Innenwelt mit dem Außen verbinden

Schreiben ist für mich nicht optional

Im letzten Jahr habe ich so viel geschrieben und kreiert, wie noch nie. Ich habe über 30 Artikel für die Herzenspost verfasst. Hier auf dem Blog habe ich auch wieder einige Artikel geschrieben. Mein Buch „Selbstreflexion in 15 Minuten am Tag“ habe ich geschrieben und veröffentlicht. Für Architektur leicht erklärt habe ich Produkte, Content und auch einen Blogartikel verfasst. Das ist alles nur, was ich auch veröffentlicht habe, im Stillen war noch so viel mehr. Manchmal muss ich mich kneifen, dennwirklich realisiert habe ich all das manchmal noch nicht.

In diesen Momenten, wenn ich schreibe, bin ich zu 100% mit mir verbunden. 

Wenn Schreiben wie Strom fließt

Es ist, wie einen Stecker in die Steckdose stecken und plötzlich fließt Strom. So fühlt es sich für mich an. Meine Finger fliegen über die Tasten, ich denke nicht viel nach, es werden Buchstaben getippt und am Ende sehe ich erst das Ergebnis. Diese Verbundenheit, diese Nähe zu mir selbst, dieses im Körper sein, das ist für mich wie Therapie. 

Ob es Emotionen sind, Gedanken oder ganze Geschichten und Artikel, es muss raus geschrieben werden. Manchmal staune ich über mich selbst, wie viel raus muss. Es gibt Tage, da schreibe ich bis zu 8000 Wörter. An solchen Tagen ist es, als ob ich die Wirklichkeit verlasse und in meinen Worten lebe. 

Worte als Zugang zu mir selbst

Für mich sind Worte so viel mehr als nur eine Sprache. Worte sind für mich Zugang, Verbundenheit, Kreativität, Kommunikation und Entlastung. Und all das zur gleichen Zeit. Ich schätze ich mich sehr glücklich, dass ich diesen Zugang habe und auf diese Weise meine Welten erschaffen kann. 

Ich wünsche jedem, dass er auch einen Weg zu seinem Inneren findet. Ob es über Schreiben, Musik, Malen oder andere Dinge sind, wichtig ist am Ende, dass eine Verbundenheit zwischen der Innen- und Außenwelt entsteht. 

Wenn Innenwelt sichtbar wird

Mit jedem Wort, das ich veröffentliche, bringe ich einen Teil meiner Innenwelt in die Außenwelt. Das ist nicht immer einfach. Gerade Themen wie Endometriose, Herzschmerz oder Teile meines Weges, wenn ich darüber schreibe und es veröffentliche, fühle ich mich verletzlich. Oft begleitet mich mit dem Veröffentlichen die Angst. Mit der Zeit habe ich gelernt mit dieser Angst umzugehen und trotzdem auch schwierige Artikel zu veröffentlichen. 

Ich möchte noch einmal betonen, dass ich in meinen Artikeln über nichts schreibe, was ich nicht auch erlebt habe. Meine Texte sind Teile meines Lebens, meiner Gedanken- und Gefühlswelt. 

Meine verschiedenen Schreibwelten

Bei meinen Kurzgeschichten ist das natürlich anders. Viele sind inspiriert von Geschichten, die ich mal gehört oder auch teilweise erlebt habe, aber sie sind nicht autobiografisch. In meinen Kurzgeschichten erschaffe ich eine fiktive Welt für die Menschen, die meine Geschichten lesen, dass sie abtauchen und für eine gewisse Zeit aus ihrer eigenen Welt entfliehen können. 

Die Herzenspost und mein Buch dagegen, sollen dich mit deiner Innenwelt verbinden. Hier sollst du im vollen Bewusstsein in deine eigene Welt eintauchen, sie erkunden und dich selbst annehmen und verstehen. 

Worte können Räume öffnen

Für mich ist es faszinierend, wie Worte ganze Welten erschaffen, Räume öffnen und dich tief mit dir selbst verbinden können. 

Ich wünsche dir einen schönen Tag
Sandra

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